An der Ruhr zwischen Bochum und Hattingen

An der Ruhr zwischen Bochum und Hattingen

Endlich wieder ├╝ber 20 Grad und Sonne – nichts wie raus! Bisher war der Mai ja, abgesehen von einigen wenigen Tagen, alles andere als ein Wonnemonat, vielmehr nass und grau. Nun aber verabschiedete er sich doch noch mit einem herrlich fr├╝hsommerlichen Wochenende! Dieses nutzten wir zu einem Spaziergang von Bochum-Stiepel ├╝ber Kemnade nach Blankenstein und ├╝ber den Leinpfad entlang der Ruhr wieder zur├╝ck.

Die Sonne schien, die V├Âgel zwitscherten, die Fr├Âsche quakten, da stieg die Stimmung gleich! Wir parkten unseren Wagen auf dem gro├čen Parkplatz an der Stiepeler Dorfkirche. Vormittags war diese leider noch geschlossen, so liefen wir erstmal los. Es ging ├╝ber den Friedhof hinab zur Ruhr und dort ├╝ber die Ruhrbr├╝cke zum Haus Kemnade, einer soliden Wasserburg. Da wir immer noch in Zeiten von Corona lebten, war der Innenhof leider geschlossen, aber auch von au├čen war die Anlage eindrucksvoll. Weiter ging es ans s├╝dliche Ufer der Ruhr, wo ein Aufstieg in die W├Ąlder bei Blankenstein folgte. Hier boten sich schon erste Ausblicke auf die Ruhr. Besser noch wurden sie, nachdem wir uns zum Ort Blankenstein selbst “hinaufgearbeitet” hatten. Auf den Besuch der Burganlage selbst verzichteten wir allerdings, waren wir doch erst im Dezember hier oben. Stattdessen kauften wir uns an derselben Eisdiele wie im Dezember ein Eis, gingen damit in den Gethmannschen Garten und lie├čen es uns dort auf derselben Bank wie im Dezember schmecken. Von Blankenstein aus verlief der Weg parallel zur Ruhr flussabw├Ąrts, bot ein paar Ausblicke, verlief aber meist durch Wald mit viel Auf und Ab, teils gem├Ąchlich, teils steil. So erreichten wir schlie├člich die Kosterbr├╝cke zwischen Bochum und Hattingen.

Auf dieser ging es wieder zur├╝ck ├╝ber die Ruhr Richtung Norden, und f├╝r die letzten Kilometer der Tour folgten wir dem alten Leinpfad unmittelbar am Ufer des Flusses. Hier herrschte pl├Âtzlich gro├če Aufregung, als aus allen Richtungen Feuerwehr und DLRG eintrafen. Es stellte sich heraus, dass offensichtlich ein Boot gekentert und abgetrieben war. Zum Gl├╝ck konnten sich die Insassen selbst ans Ufer retten, aber das Ganze ist wieder mal ein Beweis daf├╝r, dass man die Ruhr nicht untersch├Ątzen darf! Als wir schlie├člich wieder in Stiepel ankamen, hatte inzwischen auch die Kirche ge├Âffnet und wir konnten noch einen Blick auf die hervorragend erhaltenen, mittelalterlichen Wandmalereien in ihrem Inneren werfen – ein herrlicher Abschluss einer tollen Wanderung!

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