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Malta 2023

Vor dem langen Winter zog es uns noch einmal ins Warme und Sonnige. Urlaub hatten wir leider erst recht spät in diesem Herbst für Ende Oktober bekommen. Da ist das Wetter in einigen Regionen des Mittelmeers schon nicht mehr so ganz stabil. Also musste das Reiseziel so weit wie möglich südlich liegen. Aber eine Fernreise wollten wir auch nicht machen, schließlich hatten wir die schon Anfang des Jahres und außerdem hatten wir ja auch nur 2 Wochen Zeit. Irgendwann stießen wir dann bei der Suche nach einem möglichen Ziel auf Malta. Ich hatte das zwar auch in der Vergangenheit schon mal ins Auge gefasst, aber immer wieder verworfen, da es sich irgendwie nicht ergab und es mich außerdem abschreckte, dass die Insel doch ziemlich dicht besiedelt sein soll. Thomas war allerdings vor vielen Jahren schon einmal dort und hatte gute Erinnerungen an das Land. Außerdem kann man in Malta offensichtlich ganz gut wandern, immerhin gibt es einen Wanderführer. Und kulturell muss das Land auch einiges zu bieten haben. Warum also dem Archipel nicht doch mal eine Chance geben? Schließlich gilt Malta als ausgesprochen sonnenreich und regenarm, die Wahrscheinlichkeit, dass wir Ende Oktober dort auf das Wetter treffen, das wir suchten, war also nicht ganz gering.

Karte von Malta, Comino und Gozo mit einer Übersicht unserer Wanderungen

Nachdem die Flüge gebucht waren, ging es an die weitere Planung. Ich las, dass das Busnetz dort sehr gut ausgebaut sei, Autofahren andererseits nicht ganz einfach, da Linksverkehr herrscht und die Maltesen trotz dichtem Verkehr einen eher „südländischen Fahrstil“ pflegen. Da fiel uns die Entscheidung leicht, auf eine Mietwagenbuchung zu verzichten und uns dem ÖPNV anzuvertrauen. Damit wir nicht allzu viel Zeit im Bus verbringen mit langen Anfahrten zu unseren Tageszielen, entschieden wir uns für mehrere Standorte: für den Norden nahmen wir Quartier in St. Pawl’s Bay, für den Südwesten und Osten in Sliema bei Valletta und schließlich wurde auch noch eine dritte Unterkunft auf der kleinen Nachbarinsel Gozo gebucht, die auch ganz oben auf meiner Wunschliste für einen Maltaurlaub stand.

Die Republik Malta, EU-Mitglied und Euro-Land, besteht schließlich nicht nur aus der Hauptinsel Malta selbst, sondern auch noch aus der etwas kleineren und ruhigeren Nachbarinsel Gozo, der dazwischen liegenden, noch kleineren Insel Comino und einigen wenigen unbewohnten Felseilanden im Mittelmeer.

Im Rother-Wanderführer und im Reiseführer von Michael Müller wurden ein paar Touren herausgesucht, die großen Städte Valletta, Mdina und Victoria standen sowieso auf unserem Reiseplan. Also konnte es auch schon bald losgehen! Und ich kann sagen, dass die 14 Tage auf Malta die Erwartungen durchaus erfüllt haben. Es wurde ein teils erholsamer, teils sportlicher, teils interessanter, aber immer toller Urlaub. Viel Spaß!

2 Comments

  1. Hallo Christian!
    Eine schöne Beitragsreihe zu Malta!
    Es ist doch immer wieder spannend zu sehen, wie es zu anderen Jahreszeiten auf den Inseln aussieht.
    Wenn es mit unseren ähnlichen Reisen so weiter geht, treffen wir uns demnächst noch irgendwo am anderen Ende von Europa 🙂

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