Elfringhauser Schweiz statt Winterberg

Elfringhauser Schweiz statt Winterberg

Es ist Winter, im Sauerland hat es geschneit, aufgrund des Corona-Lockdowns ist kaum jemand in den Weihnachtsferien in den Urlaub gefahren, und was machen viele? Fahren zusammen mit hundert anderen nach Winterberg… Ohne mich!

Okay, das Sauerland ist wirklich schön, wenn es geschneit hat, aber muss man sich wirklich auf Pisten und Wanderwegen drängeln, ohne das Corona-Abstandsgebot einzuhalten? Muss man wirklich bei der Anreise stundenlang im Stau stehen, um dann keinen Parkplatz mehr zu ergattern? Und das alles nur, um zur Belohnung noch nicht einmal gemütlich einkehren können, da ja alle Lokale geschlossen sind? Ach nee, da bleib ich doch lieber zuhause! Und fahre mal wieder in die am nächsten zum Ruhrgebiet liegenden “Berge”, die Elfringhauser Schweiz. Schnee gab es hier leider nicht, trotz Temperaturen von um die 0 Grad Celsius, aber die hügelige Landschaft mit ihren Wäldern und Bachtälern hat selbst im Winter ihren Reiz, und die Menschenmassen hielten sich hier wirklich in Grenzen, auch wenn am Nachmittag, am Ende unserer Wanderung, die Parkplätze doch auffällig voller waren, als man das sonst so gewohnt ist. Offensichtlich hatten also viele Leute dieselbe Idee wie wir.

Nicht ganz so schön waren die heute arg matschigen Wege infolge des Regens der letzten Tage, zerfahren durch land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sowie durch Moutainbikes. Die Schuhe brauchten am Ende der Tour jedenfalls eine Grundreinigung, aber so wusste man wenigstens, dass man draußen in der Natur war. Ein kurzes Stück sind wir auch wieder auf dem Neanderlandsteig gewandert, der uns ja in 2020 an vielen Wochenenden beschäftigt hatte. Wieviele Höhenmeter bei dem ständigen Auf und Ab zusammen kommen, ist immer wieder überraschend. Alles in allem war es jedenfalls ein schöner und erholsamer Wintertag, und das alles auch ganz ohne Schnee und Sonne!

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