Endspurt auf dem Hohe Mark Steig

Endspurt auf dem Hohe Mark Steig

Goldene Laubfärbung und strahlender Sonnenschein sorgten dafür, dass ich am heutigen Sonntag, nur etwas über eine Woche nach meiner letzten Etappe, wieder auf dem Hohe Mark Steig wanderte.

Damit habe ich es geschafft, diesen Fernwanderweg mit seinen knapp 140 km Länge und offiziell 6 Etappen an 7 Tagen im Jahr 2021 unter meine Füße zu nehmen. Einiges gab es in meinen Augen zu kritisieren, wie ich es ja schon in meinen Berichten geschrieben habe, so vor allem die oft nicht so gute ÖPNV-Anbindung, die teilweise wenig abwechslungsreichen Wege und auch die in meinen Augen oft zu große Länge der einzelnen Etappen. Trotzdem bereue ich keinen Tag, den ich hier auf dem Steig verbracht habe, denn einerseits ist Wandern ja immer eine schöne und gesunde Sache, und andererseits bot die Natur in dieser eher unbekannten Ecke Deutschlands letztlich doch zahlreiche Schönheiten, die einen Besuch unbedingt wert waren. Zur letzten Etappe geht es also nun hier.

2 Comments

  1. Hallo Christian,

    nun habe ich die Etappen der Hohe Mark Steigs verfolgt ohne zu kommentieren. Und ich muss nun sagen, anhand der Fotos kommt man zum Eindruck, dass das eine tolle und abwechslungsreiche Wanderstrecke ist. Die Probleme mit dem ÖPNV treffen wohl auf alle Wandergegenden Deutschlands zu- leider. Sie befinden sich nun mal in vernachlässigten außerstädtischen Bereich. Deshalb bevorzugen wir Runden, die an den Ausgangspunkt zurückführen. Wenn ich allerdings in knapp 6 Jahren (hoffentlich) Rentner werde, haben wir uns Etappenwege wie den historischen Kegelweg oder den Kammweg vorgenommen. Die allerdings in Tschechien liegen, nach wie vor unsere bevorzugte Wandergegend. Aber wer weiß, wenn man Zeit hat verschlägt es uns bestimmt mal in Eure Gegend zum Wandern.

    Viele Grüße aus dem Hauptdorf-

    Lutz

    1. Hallo Lutz,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Ja, das mit dem ÖPNV auf dem Land ist echt ein Problem! Was ich beim Hohe Mark Steig halt besonders schade fand ist die Tatsache, dass man den Weg 2021 komplett neu angelegt hat und gerade in dem Fall IMO auf eine gute ÖPNV-Anbindung besser hätte achten können. Aus genau dem Grund sind mir aber ansonsten auch Rundwege lieber! Fernwanderwege sind ja eigentlich auch eher dafür gedacht, sie an einem Stück abzulaufen und nicht als Tagestouren. Aber da der HMS bei mir quasi vor der Haustür liegt, bot sich das halt so an. Bis zur Rente muss ich leider auch noch ein paar Jährchen warten… 😉

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