Störche im Hervester Bruch

Störche im Hervester Bruch

Heute machten wir uns auf die Suche nach Meister Adebar. Der Hervester Bruch bei Dorsten ist Teil eines Naturschutzgebiets, in dem sich seit einigen Jahren Störche recht wohl fühlen und jedes Jahr immer wieder kommen. Das wollten wir uns mal ansehen.

Das gesamte Areal heißt eigentlich „Naturschutzgebiet Bachsystem des Wienbaches“ und entstand u.a. durch Bodenabsenkung als Folge des Bergbaus, der hier bis 2001 betrieben wurde. Der sumpfige Boden bietet heutzutage Lebens- und Rückzugsraum für viele, z.T. bedrohte Vögel und andere Tiere, wobei die Störche hier sicherlich die touristische Hauptattraktion darstellen. Werner und Luise sind das bekannteste Storchenpaar, das schon seit vielen Jahren hier brütet, mittlerweile sind aber auch noch ein paar andere Störche hinzugekommen, wohl auch, weil man ihnen ein paar bequeme Nisthilfen gebaut hat. Ein Wanderweg umrundet das Areal und erlaubt eine bequeme Beobachtung, speziell auch von den extra errichteten Beobachtungskanzeln in der Nähe der Horste, an denen sich auch interessante, gut gemachte Informationstafeln finden. Eine weitere Attraktion sind außerdem noch die Heckrinder, die hier weiden, eine spezielle Rasse, mittels derer man versucht, durch „Rückzüchtung“ das ehemals in Europa heimische Wildrind, den Auerochsen (oder auch Ur genannt) „wiederzubeleben“. Leider waren die Wege nahezu durchgängig asphaltiert, was zum Spazierengehen nicht so schön war, für Radfahrer oder Leute mit Kinderwagen natürlich ideal. Wir haben unsere Runde im Ort Hervest selbst gestartet, was sich aber nicht wirklich lohnte, besser wäre es vermutlich gewesen, näher an den Hervester Bruch selbst heranzufahren und die Wanderung erst dort zu beginnen. Bei kühlem, aber sonnigen Frühlingswetter trotzdem ein wirklich schöne, kleine Tour!

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