Burg Linn und Latumer Bruch

Burg Linn und Latumer Bruch

Die Burg Linn kannte ich schon aus Schulzeiten. Ab und an war ich mit meinen Eltern dort, so eine richtige Burg hat ja schon was für Kinder! Mittlerweile liegt mein letzter Besuch aber sicher schon mehr als 20 Jahre zurück – Zeit, hier mal wieder vorbeizuschauen!

Auf der Suche nach einer nicht allzu langen Wanderung für heute entdeckte ich im Netz eine etwas über 10 km lange Runde, die an der Burg Linn startete und auch durch das Naturschutzgebiet Lantumer Bruch führen sollte. Das klang gut, also ging es los! – Massenandrang auf der Burg Linn ist ja regelmäßig einmal im Jahr, immer zu Pfingsten, wenn hier der Flachsmarkt stattfindet, einer der größten Handwerkermärkte Deutschlands, dann platzt der kleine Vorort von Krefeld aus allen Nähten. Aber auch ansonsten ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel, selbst heute war einiges los, obwohl der eigentliche Burghof mit dem Burgmuseum wegen der anhaltenden Corona-Pandemie geschlossen war. Wir drehten zunächst eine Runde durch den frei zugänglichen Außenbereich der Burg und spazierten dann entlang des Linner Mühlenbaches gen Osten. Der Mühlenbach war um 1840 im Auftrag der Besitzer der Burg, der Krefelder Textilindustriellenfamilie de Greiff, vom Düsseldorfer Landschaftsarchitekten Maximilian Weyhe in einen englischen Landschaftspark umgestaltet worden, was durchaus gut gelungen ist. In einem großen Bogen ging es dann für uns weiter im Süden durch die Felder wieder zurück, gegen kurz nach 13 Uhr waren wir schon wieder am Ausgangspunkt. Da wir bis zur Kaffeestunde noch ein wenig Zeit hatten, drehten wir zusätzlich noch eine Runde durch den hübschen Ort, nutzten dazu die Beschreibung eines Multi-Caches, der uns an alle wichtigen und markanten Baudenkmäler von Linn führte. Auch wenn die Wanderung nicht ganz so naturnah war wie erhofft, da sie doch einen ziemlich hohen Asphaltanteil hatte und auch wegen des vielen Betriebs, so war es doch ein schöner Tag in Krefeld und wir beschlossen, dass wir nochmal wiederkommen wollen, wenn das Museum in der Burg und die Straßencafés endlich wieder geöffnet haben!

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